Haarentfernung
Das Thema, unerwünschte, störende Haare zu beseitigen, ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst. Heutzutage wird bei vielen Menschen die dauerhafte der vorübergehenden Haarentfer-nung vorgezogen. Vor allem Frauen lassen sich immer häufiger die störenden Gesichtshärchen wie den sogenannten Damenbart, die Beinbehaarung und sogar die Intimbehaarung dauerhaft entfernen. Aber auch Männer besuchen zunehmend häufig Haarentfernungsinstitute, die sich auf die dauerhafte Haarentfernung spezialisiert haben. Die zur Zeit am meisten angewende-ten Methoden für die dauerhafte Haarentfernung sind die Nadelepilation, die Laserbehandlung und die IPL-Methode. Mit der Nadelepiation können zwar alle Haartypen entfernt werden, aber dieses Methode ist wirklich äußerst schmerzhaft und die Behandlung ist sehr langwierig. Mittels Laserbehandlung läßt sich eine dauerhafte Haarentfernung zwar schneller erreichen, doch sie ist auch etwas risikoreicher als die Nadelepilation. Von starken Rötungen bis hin zu leichten Verbrennungen sind die Nebenwirkungen und möglichen Risiken nicht zu verachten. Eine der neuesten Entwicklungen für die dauerhafte Haarentfernung auf Dauer ist die IPL-Methode. IPL heißt „Intensed Pulsed Light“, was schon aussagt, wie diese Methode funktioniert. Mittels einer Xenon-Lichtquelle werden Lichtimpulse bis zur Haarwurzel geschickt, die diese dann veröden. Genau wie bei der Laserbehandlung kann mit der IPL-Methode nur stark wachsendes, dunk-les Haar dauerhaft entfernt werden. Zarter Flaum bleibt weiterhin erhalten. Auch blondes Haar kann nicht dauerhaft beseitigt werden. In seltenen Fällen kann es bei der IPL-Methode vor-kommen, dass das tief in die Haut abgeschossene Licht nicht nur die Haarwurzeln zerstört, sondern auch Zellgewebe. Die Haarentfernung mit der IPL-Methode ist zur Zeit die schonenste und modernste auf dem deutschen Kosmetikmarkt. Weitestgehend schmerzarm, kann mit dieser Methode auch der In-timbereich dauerhaft von Haaren befreit werden. Damit die Haarentfernung wirklich erfolgreich durchgeführt werden kann, darf das Haar an den entsprechenden Stellen während des Behandlungszeitraumes, der sich über mehrere Monate erstrecken kann, nicht gezupft werden. Unmittelbar vor der Behandlung wird die zu behandeln-de Region rasiert. Wegen einer möglichen Verbrennung der Netzhaut, müssen die Augen des Patienten geschlossen sein. Am besten tragen sowohl Behandler, als auch Patient eine ent-sprechende Schutzbrille. Um einen besseren Kontakt zwischen Haarwurzel und Lichtquelle zu erreichen, wird ein Gel auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen. Danach wird die Lampe an die Hautstelle mit den zu entfernenden Haaren gehalten und ein greller, heißer Lichtstrahl ab-geschossen. Meist fühlt ein Patient einen leichten Stich, oder ein kurzes Brennen. Bei größeren zu behandelnden Flächen, kann der Schmerz etwas zunehmen, so dass häufig nicht das ge-samte Areal auf einmal behandelt werden kann. Egal wie groß die zu behandelnde Körperregi-on ist, mit mehreren Sitzungen, in denen immer wieder die gleichen Stellen behandelt werden müssen, sollte gerechnet werden. So kann eine Behandlung von leichter Oberlippenbehaarung circa 6 – 10 Sitzungen bedeuten, die im Abstand von 4 Wochen durchgeführt werden. Während der Zeit der Behandlung sollte intensive Sonneneinstrahlung vermieden werden.

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